Donnerstag, 29. März 2007

pucón - villarrica

ueber san martin reisten wir welter nach pucon. schon vom bus aus sahen wir den vulkan, dessen besteigung am naechsten tag auf uns warten sollte. ein vulkan wie aus dem bilderbuch…


wir hatten ueber eine woche strahlend schoenes wetter, deshalb war schlechtes wetter kaum vorstellbar. trotzdem sollte es dann so sein und es regnete am morgen des vulkanaufstiegtages in stroemen. ersatzprogramm waren heisse thermen, die man hier im vulkangebiet ueberall findet.


zum guten glueck liess uns das wetter nicht im stich und wir konnten den vulkanaufstieg am naechsten tag nachholen. ausgeruestet mit eisbickel, schneejacke, schneehose, schweren bergschuhen und orangem helm machten wir uns zusammen mit 2 guides und 10 anderen personen auf zum grossen vulkanabenteuer villarrica.



ein sessellift schenkte uns die ersten paar hundert hoehenmeter. danach ging es auf weichem lawagestein ziemlich steil aufwaerts. nach etwa einer stunde konnten wir dann unser bickel einsetzen, unter unseren bergschuhen befand sich jetzt schnee und eis.



die belohnung war ein blick in den krater, eine unglaubliche menge an rauch, schwefelgestank und ein etwa 2 sekuendiger blick auf 1000 graediges lava. leider konnte man aufgrund des starken rauchs an diesem tag nicht mehr sehen. doch nur schon dieser einblick und auch die aussicht auf das vulkangebiet waren atemberaubend schoen und jeder anstrengende schritt auf dem eis wert.





der grosse spass folgte am schluss, wir konnten den schnee mit angeschnallten schlittelwindeln runtersausen, das war sehr lustig und manchmal fast zu schnell.







abends fielen wir muede und zufrieden in die weichen sessel des coche cama buses nach santiago de chile...

bariloche

ueber chiloe nach puerto montt fuehrte uns unsere route nach bariloche. die insel chiloe haben wir ziemlich faul ueberquert - wir sahen sozusagen nur das "nachtleben" und wollten am naechsten tag aufgrund schlafmangels moeglichst schnell weiter.

bariloche, die schweiz von argentinien, wie man zu sagen pflegt, befindet sich im lake district, umgeben von seenlandschaften, huegel und bergen. es soll hier supergute schokolade geben, und man findet hotel edelweiss, restaurant zermatt usw. unser hostel war im 10. stock eines gebaeudes, von wo aus wir eine unglaublich schoen weite aussicht ueber die ganze stadt und den see geniessen konnten.




es gibt viel zu erleben hier in bariloche, wir entschieden uns fuer eine pferdetour in die hoehe, mal was anderes als wandern... mit einer gruppe von 6 personen und einem guide setzten wir uns auf die pferde und galoppierten davon (es kam uns jedenfall wie galopp vor ;) ) war ziemlich lustig..

am zweiten tag mieteten wir velos und fuhren von see zu see, richtig sportlich radelten wir zu einem aussichtspunkt und wieder runter. am abend hatten wir also nicht nur muskelkater vom reiten am tag davor, sondern auch noch vom biken - das war eigentlich ein recht gutes gefuehl :)




Dienstag, 20. März 2007

carretera austral

nachdem wir in los antiguos die ruta 40 und unser geliebtes argentinien verlassen haben, reisten wir in chile auf der carretera austral weiter. von chile chico aus nahmen wir den bus richtung puerto guadal, von wo aus man auf die carretera austral kommt. als einzige touristen - fotostops, wie sonst ueblich, gab es nur einen und der wurde mit komischen blicken gewuerdigt. deshalb sind die meisten fotos aus dem bus gemacht und die atemberaubende landschaft leider ein bisschen verzittert, ist die doch die carretera austral nicht wirklich reich an asphalt. wir kamen am abend in puerto guadal an. und dort hatte es jetzt wirklich nichts. wir fanden trotzem ein zimmer, sogar eine kleine wohnung und hatten zum ersten mal seit langem wieder einen fernseher. so wurden wir gleich zum opfer einer telenovela, die wir jetzt wenn immer moeglich verfolgen :)

chile chico




richtung puerto guadal

am naechsten tag gings weiter nach puerto rio tranquilo. busverbindungen sind hier so etwa woechentlich, deshalb blieb uns nichts anderes ueblich, als autostop. ist aber hier ueblich und voellig ungefaehrlich (fuer die besorgten :) .


wer nimmt uns mit? - zerscht mal zmorge aesse...

ein bus nahm uns mit, und in puerto rio tranquilo konnten wir mit 2 israelis und einem englaender eine kleine bootstour machen zu den marmorhoehlen im tuekisblauen see. war sehr eindruecklich...


achtung kopf...!!


das naechste ziel war coyhaique, die groesste stadt im chilenischen patagonien (20 000 einwohner). wir konnten ein auto anhalten, welches uns bis zur stadt (4h fahrt) mitnahm. das war super. das wetter war wunderschoen, genauso wie die letzten paar tage, da hatten wir wirklich glueck. normalerweise ist das ein sehr feuchtes gebiet...


jetzt fehlte nur noch eine etappe auf der carretera austral, bis nach chaiten, wo uns die faehre nach chiloe weiterbringen sollte. nochmals einen tag sonnenschein, endlich mal richtig warme temperaturen und somit eine unglaublich eindrueckliche wald-seen-bergen-landschaft... die seen und der schnee auf den bergen glitzerten im sonnenlicht.


aus dem bus auf der holperigen strasse, wie man sieht. aber die spiegelung... !!!

el chaltén - fitz roy und cerro torre




trotz schlechtem wetter machten wir uns auf zum den beruehmten cerro torre und fitz roy. siehe foto.... hinter den wolken waere dann der cerro torre. fuer die, die mehr sehn wollen, rate ich, bei google ein passendes bild zu suchen. lohnt sich... aber die umbegung war trotzem wunderschoen. und ein erlebnis werden wir niiiie vergessen: ein condor, mit 3.5 metern spannweite, ca. 5 meter vor uns. aug in aug mit dem koenig der luefte.. da bekommt man doch schon fast angst und gaensehaut.
am abend zogen die wolken dann doch noch ein bisschen weg und wir konnten vom dorf aus den fitz roy sehen. nur schon von dort aus war der anblick sehr imposant.


Montag, 12. März 2007

parque nacional los glaciares

perito moreno

60m hoch, 4km breit, ein dynamitaehnlicher knall, wenn das eis aufs wasser prallt...... mehr muss man fast nicht sagen, das naturschauspiel war einfach unglaublich...

nach perito moreno und den beiden schoenen bergen in el chalten, cerro torre und fitz roy, befinden wir uns jetzt wieder 11h nordwaerts, in chile, genauer chile chico. wir fuhren auf der ruta 40 11 stunden schotterpiste. wir sahen ein guerteltier, viele guanacos und sonst hatte es nichts. war ziemlich eindruecklich...
die schoensten berge haben wir leider gar nicht wirklich gsehen, die wolken... dafuer hatten wir ein anderes unglaublich eindrueckliches erlebnis: ein condor, 5 meter ueber unserem kopf. der hat eine spannweite von 3.5metern, man konnte ihm in die augen schauen, die paar sekunden sassen wir wie versteinert dort, es war wahnsinn...


(bilder vom perito moreno folgen, die verbindung hier ist leider sehr langsam...)

Montag, 5. März 2007

parque nacional torres del paine

we survived the W !!!



mit viel gepaeck und ein bisschen mut starteten wir den W trekk im nationalpark torres del paine in chile.

wir wanderten mit 2 deutschen und einem schweizer. ein catamaran brachte uns ueber den ersten see, von wo aus man schon das erste mal die cuernos sah, die uns ins staunen versetzten..




von hier aus nahmen wir dann den ersten aufstieg zum lago grey in angriff. es hat geregnet und gewindet, es war richtig kalt. aber traumhaft schoen, eisberge im wasser, und so sah der gletscher aus:









zeltplatz am lago grey


tags darauf liefen wir den selben weg zurueck, um danach ein anderes tal zu erreichen, das valle frances. dieser tag war melanies geburtstag, und so sah ihr geburtstagsessen aus...




der gluehwein machte das doch ein bisschen spaerliche essen wieder wett.... :)



am dritten tag liessen wir die rucksaecke mit den zelten unten und wanderten das steile tal hinauf, von wo aus wir eine unbeschreiblich schoene aussicht hatten:




valle frances...



auf dem weg zum naechsten zeltplatz...


am vierten tag liefen wir zum letzten zeltplatz, um am naechsten tag die torres zu sehen. leider war das wetter so schlecht, dass wir nichts sehen konnten. wir schliefen deshalb ein bisschen laenger im warmen zelt und liefen gemuetlich den weg zurueck zum stuetzpunkt, wo wir dann den bus nach puerto natales zurueck nahmen. seeeehr muede und geschafft freuten wir uns nur noch auf ein feines essen und das warme bett beim gaucho, wo wir zur zeit wohnen.


puerto natales

Dienstag, 27. Februar 2007

tierra del fuego - argentina

leider klappts nicht wie gewollt mit den fotos, die computer sind zu langsam. aber anfuegend ein paar eindruecke...


wir sind in punta arenas angekommen, in einem sehr herzigen, gemuetlichen hostel bei einer familie mit kleinen kindern.
in ushuaia haben wir die seeloewen besucht, sie stinken ;) war aber sehr interessant, mit dem segelboot auf dem canal beagle ..
heute geht es schon weiter nach puerto natales, wo 3 freunde von uns bereits am organisieren sind fuer eine wanderung im torres del paine nationalpark. dann werden wir wahrscheinlich auch zelten..
das wetter wechelt sehr schnell hier. was bleibt ist der wind - manchmal hebt man fast ab. uns gefaellt die landschaft, die weiten ebenen, die seen und das meer, die bergkulissen... man kann sich fast nicht satt schauen.
die leute hier sind alle sehr relaxed, freundlich und hilfsbereit, die atmosphaere ist irgendwie ruhig und einfach gelassen.



es windet....

san pablo, 3 autostunden von ushuaia entfernt
- there was nothing, ausser eben dieses schiffswrack...



martial gletscher




canal beagle