die hafenstadt zwei stunden noerdlich von santiago ist reich an verschiedenfarbigen haeusschen, herzigen kaffees und kleinen gaesschen. wir wohnten auf dem cerro alegre, die etwas reichere und sichere zone der stadt. es liegt am berg, man kann mit einem lift nach oben fahren, ist noch lustig.
an einem tag sind wir ans meer gefahren. viña del mar heisst das staedchen 20 minuten mit der metro entfernt. die metro ist uebrigens wahnsinnig modern, etwa mit dem cobra-tram zu vergleichen. die stadt erinnert an ein ferienort in italien oder spanien. hotel-komplexe, strandpromenade, usw... aber der strand ist schoen gross, und da wir schon lange keinen mehr gesehen haben, genuegte das absolut. warm war es auch, also sehr angenehm.
am letzten tag besuchten wir das haus von pablo neruda in isla negra. er hat sich ein wunderschoenes plaetzchen ausgesucht, am meer, wo hohe wellen gegen die felsen peitschen. das haus ist angerichtet wie ein schiff. jedes zimmer hat seine bedeutung, jede figur steht an einem bestimmten ort und schaut in eine bestimmte richtung. sein schlafzimmer hat den schoensten ausblick aufs meer, er konnte seit bett mit der sonne bewegen, wie er wollte. auch das arbeitszimmer hat einen schoenen ausblick.. wir waren dann noch eine zeit lang an diesem strand, die wellen waren wirklich unglaublich schoen, mit dem tuerkis blauen wasser und den felsen, wir haetten stundenlang dort bleiben koennen..
am naechsten tag nahmen wir den bus richtung mendoza. einmal mehr grenzuebergaenge und lange wartezeiten.. aber die fahrt war wunderschoen, der weg fuerte ueber die anden, wir sahen den hoechsten berg von suedamerika :)
fotos folgen
Mittwoch, 11. April 2007
Samstag, 31. März 2007
santiago de chile
in santiago de chile hatten wir ein absolut super schoenes hostel. deshalb verbrachten wir die meiste zeit dort und lernten viele neue leute kennen. das war toll - denn in santiago gibt es an sich, so weit wir das beurteilen koennen, nicht wirklich viel zu sehen. ausserdem war einer der 3 tage der dia de combatiente joven, den ganzen tag demos und randale in der stadt. alle geschaefte waren geschlossen, jeder riet uns, im hostel zu bleiben. die ganze stadt war lahmgelegt. vor 20 jahren sind jugendliche in demonstrationen gestorben - deswegen protestierten an diesem tag ganz viele jugendliche.

hostel la casa roja, ein altgebaeude, grosse kueche, pool, jaccuzy...
am letzten tag machten wir uns dann trotzdem noch auf zur stadterkundung. die augen brennen, ueberall smog und tausende von autos auf den strassen. wir fanden dann trotzdem noch ein ruhigeres plaetzchen, santa lucia, ein platz, von wo aus man berge und wolkenkratzer inmitten von flora fauna auf ein bild kriegt...


stadtzentrum

wir 2 mit jasmijn aus holland, die uns seit bariloche begleitet...


santa lucia
am letzten tag machten wir uns dann trotzdem noch auf zur stadterkundung. die augen brennen, ueberall smog und tausende von autos auf den strassen. wir fanden dann trotzdem noch ein ruhigeres plaetzchen, santa lucia, ein platz, von wo aus man berge und wolkenkratzer inmitten von flora fauna auf ein bild kriegt...
stadtzentrum
wir 2 mit jasmijn aus holland, die uns seit bariloche begleitet...
Donnerstag, 29. März 2007
pucón - villarrica
ueber san martin reisten wir welter nach pucon. schon vom bus aus sahen wir den vulkan, dessen besteigung am naechsten tag auf uns warten sollte. ein vulkan wie aus dem bilderbuch…
wir hatten ueber eine woche strahlend schoenes wetter, deshalb war schlechtes wetter kaum vorstellbar. trotzdem sollte es dann so sein und es regnete am morgen des vulkanaufstiegtages in stroemen. ersatzprogramm waren heisse thermen, die man hier im vulkangebiet ueberall findet.
zum guten glueck liess uns das wetter nicht im stich und wir konnten den vulkanaufstieg am naechsten tag nachholen. ausgeruestet mit eisbickel, schneejacke, schneehose, schweren bergschuhen und orangem helm machten wir uns zusammen mit 2 guides und 10 anderen personen auf zum grossen vulkanabenteuer villarrica.
ein sessellift schenkte uns die ersten paar hundert hoehenmeter. danach ging es auf weichem lawagestein ziemlich steil aufwaerts. nach etwa einer stunde konnten wir dann unser bickel einsetzen, unter unseren bergschuhen befand sich jetzt schnee und eis.
die belohnung war ein blick in den krater, eine unglaubliche menge an rauch, schwefelgestank und ein etwa 2 sekuendiger blick auf 1000 graediges lava. leider konnte man aufgrund des starken rauchs an diesem tag nicht mehr sehen. doch nur schon dieser einblick und auch die aussicht auf das vulkangebiet waren atemberaubend schoen und jeder anstrengende schritt auf dem eis wert.
der grosse spass folgte am schluss, wir konnten den schnee mit angeschnallten schlittelwindeln runtersausen, das war sehr lustig und manchmal fast zu schnell.


abends fielen wir muede und zufrieden in die weichen sessel des coche cama buses nach santiago de chile...
bariloche
ueber chiloe nach puerto montt fuehrte uns unsere route nach bariloche. die insel chiloe haben wir ziemlich faul ueberquert - wir sahen sozusagen nur das "nachtleben" und wollten am naechsten tag aufgrund schlafmangels moeglichst schnell weiter.
bariloche, die schweiz von argentinien, wie man zu sagen pflegt, befindet sich im lake district, umgeben von seenlandschaften, huegel und bergen. es soll hier supergute schokolade geben, und man findet hotel edelweiss, restaurant zermatt usw. unser hostel war im 10. stock eines gebaeudes, von wo aus wir eine unglaublich schoen weite aussicht ueber die ganze stadt und den see geniessen konnten.
es gibt viel zu erleben hier in bariloche, wir entschieden uns fuer eine pferdetour in die hoehe, mal was anderes als wandern... mit einer gruppe von 6 personen und einem guide setzten wir uns auf die pferde und galoppierten davon (es kam uns jedenfall wie galopp vor ;) ) war ziemlich lustig..
am zweiten tag mieteten wir velos und fuhren von see zu see, richtig sportlich radelten wir zu einem aussichtspunkt und wieder runter. am abend hatten wir also nicht nur muskelkater vom reiten am tag davor, sondern auch noch vom biken - das war eigentlich ein recht gutes gefuehl :)
Dienstag, 20. März 2007
carretera austral
nachdem wir in los antiguos die ruta 40 und unser geliebtes argentinien verlassen haben, reisten wir in chile auf der carretera austral weiter. von chile chico aus nahmen wir den bus richtung puerto guadal, von wo aus man auf die carretera austral kommt. als einzige touristen - fotostops, wie sonst ueblich, gab es nur einen und der wurde mit komischen blicken gewuerdigt. deshalb sind die meisten fotos aus dem bus gemacht und die atemberaubende landschaft leider ein bisschen verzittert, ist die doch die carretera austral nicht wirklich reich an asphalt. wir kamen am abend in puerto guadal an. und dort hatte es jetzt wirklich nichts. wir fanden trotzem ein zimmer, sogar eine kleine wohnung und hatten zum ersten mal seit langem wieder einen fernseher. so wurden wir gleich zum opfer einer telenovela, die wir jetzt wenn immer moeglich verfolgen :)
am naechsten tag gings weiter nach puerto rio tranquilo. busverbindungen sind hier so etwa woechentlich, deshalb blieb uns nichts anderes ueblich, als autostop. ist aber hier ueblich und voellig ungefaehrlich (fuer die besorgten :) .
ein bus nahm uns mit, und in puerto rio tranquilo konnten wir mit 2 israelis und einem englaender eine kleine bootstour machen zu den marmorhoehlen im tuekisblauen see. war sehr eindruecklich...
das naechste ziel war coyhaique, die groesste stadt im chilenischen patagonien (20 000 einwohner). wir konnten ein auto anhalten, welches uns bis zur stadt (4h fahrt) mitnahm. das war super. das wetter war wunderschoen, genauso wie die letzten paar tage, da hatten wir wirklich glueck. normalerweise ist das ein sehr feuchtes gebiet...
jetzt fehlte nur noch eine etappe auf der carretera austral, bis nach chaiten, wo uns die faehre nach chiloe weiterbringen sollte. nochmals einen tag sonnenschein, endlich mal richtig warme temperaturen und somit eine unglaublich eindrueckliche wald-seen-bergen-landschaft... die seen und der schnee auf den bergen glitzerten im sonnenlicht.
aus dem bus auf der holperigen strasse, wie man sieht. aber die spiegelung... !!!
el chaltén - fitz roy und cerro torre
trotz schlechtem wetter machten wir uns auf zum den beruehmten cerro torre und fitz roy. siehe foto.... hinter den wolken waere dann der cerro torre. fuer die, die mehr sehn wollen, rate ich, bei google ein passendes bild zu suchen. lohnt sich... aber die umbegung war trotzem wunderschoen. und ein erlebnis werden wir niiiie vergessen: ein condor, mit 3.5 metern spannweite, ca. 5 meter vor uns. aug in aug mit dem koenig der luefte.. da bekommt man doch schon fast angst und gaensehaut.
am abend zogen die wolken dann doch noch ein bisschen weg und wir konnten vom dorf aus den fitz roy sehen. nur schon von dort aus war der anblick sehr imposant.
Montag, 12. März 2007
parque nacional los glaciares
perito moreno
60m hoch, 4km breit, ein dynamitaehnlicher knall, wenn das eis aufs wasser prallt...... mehr muss man fast nicht sagen, das naturschauspiel war einfach unglaublich...
nach perito moreno und den beiden schoenen bergen in el chalten, cerro torre und fitz roy, befinden wir uns jetzt wieder 11h nordwaerts, in chile, genauer chile chico. wir fuhren auf der ruta 40 11 stunden schotterpiste. wir sahen ein guerteltier, viele guanacos und sonst hatte es nichts. war ziemlich eindruecklich...
die schoensten berge haben wir leider gar nicht wirklich gsehen, die wolken... dafuer hatten wir ein anderes unglaublich eindrueckliches erlebnis: ein condor, 5 meter ueber unserem kopf. der hat eine spannweite von 3.5metern, man konnte ihm in die augen schauen, die paar sekunden sassen wir wie versteinert dort, es war wahnsinn...
(bilder vom perito moreno folgen, die verbindung hier ist leider sehr langsam...)
60m hoch, 4km breit, ein dynamitaehnlicher knall, wenn das eis aufs wasser prallt...... mehr muss man fast nicht sagen, das naturschauspiel war einfach unglaublich...
nach perito moreno und den beiden schoenen bergen in el chalten, cerro torre und fitz roy, befinden wir uns jetzt wieder 11h nordwaerts, in chile, genauer chile chico. wir fuhren auf der ruta 40 11 stunden schotterpiste. wir sahen ein guerteltier, viele guanacos und sonst hatte es nichts. war ziemlich eindruecklich...
die schoensten berge haben wir leider gar nicht wirklich gsehen, die wolken... dafuer hatten wir ein anderes unglaublich eindrueckliches erlebnis: ein condor, 5 meter ueber unserem kopf. der hat eine spannweite von 3.5metern, man konnte ihm in die augen schauen, die paar sekunden sassen wir wie versteinert dort, es war wahnsinn...
(bilder vom perito moreno folgen, die verbindung hier ist leider sehr langsam...)
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